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Die Inter-Ex ist eine Veranstaltungsreihe mit langer Tradition. Die Veranstaltung steht
unter dem Motto "Und es fliegt doch". Dort treffen sich die Querdenker in unserem Hobby. Es ist nicht so wichtig,
Höchstleistungen zu erbringen, allerdings werden immer wieder auch solche dort präsentiert. Die Inter-Ex findet
im Wechsel jeweils in den Niederlanden, in Frankreich und in Deutschland statt. Für die Zukunft ist angedacht, die Schweiz
als Standort mit aufzunehmen. Ich selbst bin regelmäßiger Teilnehmer seit 2004, bin also noch ein Inter-Ex- Küken. Eine hervorragende Dokumentation der
Geschichte der Inter-Ex inklusive bergeweiser Fotos und Videos findet ihr auf der offiziellen Seite der Inter-Ex:
Willkommen bei der Inter-Ex Nachfolgend einige Bilder der Inter-Exen seit 2004:
Der Bumerang war mein Beitrag zur Inter-Ex 2004. Im Prinzip eine Scheibe mit angehängten Rudern
nach dem bekannten Prinzip der Wums und Wendelins. Das Ganze war möglichst transparent aufgebaut, damit der sich im
Inneren drehende Bumerang besser zur Geltung kommt. Der Antrieb bestand aus einem Doppelconrad,
wie er auf der Seite über selbstgebaute Elektromotoren beschrieben ist. Der Bumerang selbst
wurde von einem winzigen Motörchen angetrieben,das in seinem ersten Leben in einem
CDRom- Laufwerk für das Öffnen der Schublade zuständig war.Zu Bumerang wurde ich
durch das gleichnamige Gedicht von Joachim Ringelnatz inspiriert:
Pegasus sollte mein Modell zur Inter-Ex 05 werden. Pegasus besteht grötenteils aus Badenudeln und einem
Rogalloflügel aus Kohlefaserrohr und Drachennylon. Die Leitwerke bestehen aus 6mm dickem Depron.
Leider wurde ich nicht damit fertig, da sich ein enormer Leistungsbedarf herausstellte und ich nicht mehr die Zeit
hatte, einen schärferen Motor zu wickeln. Daher startete ich 2005 mit einem Tragschrauber(siehe Slopter, weiter unten).
Pegasus soll aber auf der Inter-Ex 2006 den Himmel über Neederweert/ Niederlande erobern.
Nach der Inter-Ex 2007 war ich sehr von den Schubvektorexperimenten von Peter Löhnert begeistert.
Ausserdem haben mich die wunderschönen Mobil'Air Modelle von Gerard Jumelin besonders beeindruckt. Was lag also näher, wie
diese beiden Inspirationen zu verbinden. Entstanden ist mein Modell "Phantasie", daß zuerst nur mit der Druck-Vektor-Steuerung nicht
so richtig fliegen wollte. Nach einigen Änderungen und Konsultationen mit den Beiden ergab sich eine andere Schwerpunktlage
und andere Hebelverhältnisse. Jetzt fliegt Phantasie klasse, allerdings nur bei absoluter Windstille. Als Antrieb ist ein
Kisskatz Aussenläufer von Dieter Gerblinger an Bord. Dieser treibt an einer Kokam 2S 300 mAH Batterie eine Graupner Dreiblatt
4 x 2, Flugzeit rund 10 Minuten.
Der grosse Rumpelstoss ist mein Modell für die Inter-Ex 2008 und durch Vergrösserung des kleinen Rumpelstoss entstanden,
Plan siehe hier: Slowfly.
Er hat 226 cm Spannweite bei 2780 Gramm Abfluggewicht und besteht hauptsächlich aus Depron, Kiefernleisten und einigen selbstgemachten
Tiefziehteilen. Der Antrieb besteht aus einem 3S Saehan 3200er Lipo und einem Dualsky Aussenläufer 4240-10T. Die nur ein wenig
geflunkerte Hintergrundgeschichte möchte ich Euch nicht vorenthalten:
Wer erinnert sich noch an Hauptmann Rumpelstoss, den heldenhaften deutschen Piloten aus dem Film „Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten“?
Leider kommt dieses Fliegerass im Film zu Unrecht nicht gut weg, denn vom Durchfall geplagt, kann er nicht an dem von Lord Rawnsley veranstalteten
großen Luftrennen über den Kanal teilnehmen. Für Hauptmann Rumpelstoss springt stattdessen sein Vorgesetzter, der preußische Oberst Manfred von Holstein
(Gert Fröbe) ein. Bekannt geworden ist dessen im Zusammenhang entstandenes Zitat: „Es gibt nichts, was ein deutscher Offizier nicht kann!“
Irgendwie schien mir ungerecht, dass Hauptmann Rumpelstoss im Film nicht entsprechend gewürdigt wurde, denn eine weitere Recherche in den nun zugänglichen
kaiserlichen Geheimarchiven ergab, dass eben jener Hauptmann Rumpelstoss nur zwei Jahre später, also 1915, ein von ihm zur Flugreife entwickeltes und für
die Zeit visionäres Flugzeug erfolgreich vorgestellt und geflogen hat. Dieses Flugzeug habe ich nachgebaut und siehe da, trotz erheblicher Bedenken
meinerseits fliegts auch als Modell.
Mehr hierzu könnt ihr unter folgendem Link nachlesen: Rumpelstoss bei RC-Network
Das Propellerhörnchen ist ein echter Herzwärmer. Wo immer ich mit diesem Modell auftauche, schlägt dem kleinen
Kerlchen pure Sympathie entgegen. :-) Entworfen und gebaut hat es mein Freund Lutz Näkel. Nachdem er mir sein A-Hörnchen
gezeigt hat, war ich so hin und weg, daß er mir einfach ein B-Hörnchen machen musste. Danke, Lutz. Und damit möglichst bald
viele kleine Hörnchen den Himmel bevölkern, gibts hier nun einen Plan dafür. Das Hörnchen hat eine Spannweite von 35 Zentimetern
und wiegt 60 Gramm. Als Antrieb meines B-Hörnchens ist ein Gerblinger-Brushless mit rund 10 Gramm Gewicht an 2S-300 maH Lipo
an Bord. Steller ist ein YGE4-BL. Das Hörnchen kann drinnen und draussen fliegen, auch Wind trotzt es tapfer.
Viel Spaß beim Nachbau und beim Fliegen. Für Anfänger weniger geeignet, es muß aktiv geflogen werden. Dafür ist es recht genügsam,
eine (Lipo)-Nuß reicht für gut 10 Minuten Flugvergnügen.
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