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Es muß Ende der 70iger oder Anfang der 80iger gewesen sein, als in einem
FMT- Heft ein Artikel über die Versuche von Vater und Sohn Levin erschien. Die beiden arbeiteten daran, kleine Elektromodelle
zu bauen, die in geschlossenen Räumen zu fliegen wären. Die in diesen Jahren verfügbare Technik war schwergewichtig. Ein Servo der leichteren
Art wog beispielsweise 20 Gramm. Trotzdem liessen die beiden sich nicht entmutigen und bauten einen kleinen Trainer und eine
Art Elektrosegler und versuchten ihr Glück. Die Erfolge müssen aufgrund der aus heutiger Sicht extrem hohen Flächenbelastungen
bescheiden gewesen sein. Die fünf nachfolgend gezeigten Slowflyer sind alle in der Vor- Lipo Zeit entstanden und wären jetzt im Jahre 2006
bezüglich der eingebauten Technik und der Abfluggewichte nicht mehr zeitgemäß. Nichtdestotrotz handelte es sich meiner
völlig subjektiven Ansicht nach um schöne Flieger, daher will ich sie hier nochmal erwähnen. Der Jumbo entstand, nachdem ich Armin Mangelmanns
Jetflieger mit dem GWS50 Impeller gesehen hatte. Flugs zwei solcher Antriebe besorgt und einen Jumbo drum herum
gebastelt. Leider war ich wohl etwas zu schnell oder habe beim Bau den Kopf ausgeschaltet. Jedenfalls zeigte Jumbo
in der Halle ein äusserst schräges Flugverhalten. Die hinteren Räder hoben vor dem Bugrad ab. Danach fuhr Jumbo
mit hohem Tempo nur auf dem Bugrad weiter. Mit beherztem Höhenruder konnte ich abheben. das Höhenruder musste aber
die ganze Zeit voll gezogen bleiben. Danach habe ich den Schwerpunkt viele Zentimeter nach hinten verlegt und es
ging schon besser. Da aber der Flügel den auftretenden Torsionskräften nicht gewachsen war, ergab sich ein insgesamt
instabiles Flugverhalten. Jumbo wurde dann abgerüstet und die Impeller wieder verkauft. Nicht zuletzt auch wegen des
infernalischen Lärms, den zwei solcher Einheiten in einer Halle veranstalten. Während des Flugs sah Jumbo aber
super aus. Vielleicht kommt mir mal wieder ein besser durchdachter ins Haus. Das Baby entstand aus einem Baukasten der Firma Potensky aus
Tschechien. Baby besteht aus GFK- Frästeilen und sauber geschnittenen Depronteilen. Das Modell war ziemlich klein und
hat daher eine vergleichsweise hohe Flächenbelastung. Dies wurde aber durch den beiliegenden, perfekt abgestimmten Antrieb
kompensiert, der aus nur 6 kleinen NiCD- Zellen mit 110mAH Flugzeiten von um die 10 Minuten ermöglichte. Das Flugbild war
sehr nett, irgendwie ein Herzwärmer. Ich habe das Baby später über ebay verkauft. Dabei erzielte ich mehr, wie der Kasten samt
Antrieb neu gekostet hatte. Scheinbar hat die Optik mit ihrem Oldtimerlook da das Ihre zu getan. Die Ultimate ist als Geschenk des Konstrukteurs Stefan Hartmann
in meinen Besitz gelangt. Es handelte sich um einen Bausatz der Hartmann- Ultimate V5.0 . Danke, Stefan! Dies war mein bisher
einziger Ausflug ins 3D- Fach. Leider war mir langfristig kein Glück beschieden. Auf einem Meeting ist mir ein anderer
Ultimate- Pilot seitlich mit Fullspeed in den Rumpf geflogen und meine Ultimate wurde regelrecht zerfräst. Schade, war ein
schöner Flieger. Mr. Cool ist ein Entwurf von Peter Prechtel, der dieses wunderbare
Modell seit vielen Jahren ständig weiterentwickelt und verbessert. Ich habe den Mr. Cool in vielen Variationen nachgebaut und
alle flogen prima. Peter Prechtel trifft man auf Meetings, wo er regelmässig mit einer Weiterentwicklung auftaucht und das
Publikum mit dem tollen Flugbild und den ausgewogenen, sehr harmonischen Flugeigenschaften fasziniert. Daktari habe ich für den Mini-LRK gebaut.
Ohne Plan, einfach während des Bauens weiterentwickelt. Daktari war ein recht großer Slowflyer, schön wendig und aufgrund geringer
Flächenbelastung langsam und gemütlich. Seine letzten Jahre verbrachte er dann als Träger einer kleinen Digitalkamera.
Mehr hierzu auf meiner Luftbildseite.
Rumpelstoss ist ein Phantasiemodell, das ich 2008 gebaut habe.
Inspiriert wurde ich dazu durch ein amerikanisches Gummimotormodell von 1954. Ein finnischer Modellbaufreund überließ mir eine
kleine Skizze, die ich zeichnerisch vergrösserte. Während des Baus musste ich aus irgendeinem Grund ständig an den Film "Die
tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" denken. Was lag also näher, als dem Modell eine Oldtimeroptik und den Namen
Rumpelstoss nach dem deutschen Fliegerkapitän in diesem Film zu geben. Rumpelstoss fliegt prima mit einem kleinen bürstenlosen
Motor Dualsky BLX-2812-27T-RTR, der den Regler bereits integriert hat. Eine praktische Sache, ausser man muß die Laufrichtung umpolen
wie ich :-). Mit 3 Lipo-Zellen a 480mAH wiegt Rumpelstoss 186 Gramm. Rumpelstoss besteht aus sehr wenige Teilen. 6 Rippen und
2 Ruderflächen aus 6mm Depron, Ober- und Unterseite des Flügels sind eine einzige umgebogene Platte 3mm Depron. Ein etwas
erfahrener Modellbauer sollte mit der Skizze klarkommen. Die Kabine etc. kann ein am Nachbau interessierter nach Augenmaß selbst
anfertigen.
La Ventolina ist ein kleiner Depronsegler mit einem Klapptriebwerk. Die Idee hatte Retos S. und
Jürgen Bestenlehner hat dann einen Bericht geschrieben und mit Retos Einverständnis in der Zeitschrift Foamie 03/2011 veröffentlicht. Den
Plan dazu kann man auf den
Downloadseiten des VTH-Verlags herunterladen. Mich begeisterte das Klapptriebwerk, das ohne jeden eigenen Antriebsmechanismus lediglich durch den Propellerzug ausfährt
und schwerkraftgesteuert zurückfällt, sobald der Motor aus ist. La Ventolina hat rund 80 cm Spannweite und wiegt um die 48 Gramm. An Bord ist ein Spektrum
AR6400L-Empfänger mit zwei integrierten Servos, ein preiswerter Hongkong-Brushlessregler und ein kleiner bürstenloser Aussenläufer, den mein Freund
Dieter Gerblinger hergestellt hat. Die Energie stammt aus einer kleinen einzelligen 130mAH-Lipozelle.
Bei Windstille und natürlich indoor ist das Fliegen mit La Ventolina ein purer kontemplativer Genuss.
Glubschi ist ein Entwurf meines Freundes Lutz Näkel und kommt in der FMT 07/2012 als Baubericht und
als downloadbarer Plan. Der Rochen ist mit 1320 mm Länge und 1050 mm Spannweite bei 70dm2 Fläche ziemlich groß. Bei einem Gewicht unter 300 Gramm ergibt sich eine
minimale Flächenbelastung, die für hervorragende Flugeigenschaften verantwortlich ist. Vorsicht in der Thermik! :-)
Le Flaneur 1 entstand im Januar 2013 unter Verwendung der Elektronik eines Parkzone Mini Vapor.
Der Mini Vapor wiegt aus der Schachtel heraus nur knapp 9 Gramm und wurde als Organspender auserkoren. Le Flaneur 1 besteht aus Balsa und verfügt über eine sehr
geringe Flächenbelastung von unter 1,3 Gramm/dm². Bei 70 cm Spannweite und 10,5dm² tragender Fläche wiegt Le Flaneur 1 lediglich 13 Gramm. Bei normaler
Spaziergeschwindigkeit muß man schon aufpassen, daß man das Modell nicht überholt. :-)
JMP, drei magische Buchstaben, wenn es um wunderschöne Slowflyer geht,
die mit technischer Raffinesse glänzen. Hinter diesen drei Buchstaben stehen vier französiche
Modellbauer, die sich in ihren Fähigkeiten perfekt ergänzen. Gerard, der Künstler, Jean Marie
und Jean Yves, die Elektronikfreaks und Computerfreunde, Jean Michel, der Chronist. Auf Jean
Michel Quetins Seite finden sich in unregelmässigen Abständen Updates zum Schaffen dieser Truppe.
Team JMP J.M. Quetins Seite Jean Marie Piednoir
betreibt eine kleine Company und vertreibt feine Empfänger und einige andere elektronische Sachen
für die leichte Seite der Fliegerei
JMP-Solutions. Jean Yves Martin verfügt über ein gerüttelt Maß an Kompetenz, wenn es um
Technik geht. Von ihm stammt beispielsweise die 3D- Animation auf meiner E-Motoren- Seite.
Gerard Jumelin spricht von Voluptures, also fliegenden Skulpturen, wenn er seine Entwürfe beschreibt.
Ich finde, er hat recht. Da ich die Jungs auf der Inter-Ex 2004 kennen lernen durfte, sie seither dort treffe
und einige Entwürfe nachgebaut habe, gehört diese Truppe einfach auf diese Seite. :-)
Wer JMP- Entwürfe nachbauen möchte, stößt schnell auf ein Problem. Jede Zeitschrift, die einen Bauplan veröffentlicht,
scheint kurz drauf pleite zu gehen :-). Warum das so ist? Keine Ahnung. Jedenfalls resultiert daraus leider, daß es nicht
ganz einfach ist, an die Originalpläne heran zu kommen. Twisteuse ist ein Entwurf von Jean Marie Piednoir. Es handelt sich
um einen verwindungsgesteuerten leichten Horten- Nurflügel. Twisteuse hat keinerlei Ruderklappen.
Die Steuerung um die Längsachse und um die Querachse erfolgt durch entweder gegensinniges oder gleichsinniges
Verwinden der Endrippe gegen die Wurzelrippe. Um dies zu erreichen, ist der Mittelteil des Modells steif
gehalten und fungiert als Lager für die insgesamt drehbare Nasenleiste aus einem konischen Carbonrohr.
Alle Flügelrippen sind lediglich lose mittels kleiner Stifte in die Nasenleiste gesteckt. Lediglich
die Endrippe ist fest mit der Nasenleiste verklebt und überträgt die Drehung der Nasenleiste
auf den Flügel. Zusammengehalten wird das alles durch die Bespannung, die im vorderen Drittel nicht gespannt
werden darf, da ansonsten die Lenkkräfte für die beiden Servos zu hoch wären. Alles klar? Falls nicht, helfen
die Fotos vielleicht. Twisteuse zeichnet sich durch ein weiches, harmonisches Flugverhalten aus. Auffällig ist der relativ
geringe Energiebedarf. Twisteuse hat 130 Zentimeter Spannweite und wiegt circa 150 Gramm. Als Antrieb dient
ein Mabuchi der 50er Klasse mit Getriebeuntersetzung und einer CFK- Latte der Größe 10x4,7 Zoll. Update: Im Januar
2008 habe ich Twisteuse mit einem kleinen bürstenlosen Motor aktualisiert. Das Video zeigt die aktualisierte Version. Volage ist ein Vogelmodell, das mich sofort gefangen nahm. Im Prinzip
handelt es sich auch hier wieder um einen Horten- Nurflügel. Der recht hohe Rumpf führt jedoch zu einem unschönen
Kurvenverhalten. Dies wurde gelöst, indem ein weiteres Servo sowohl den Kopf als auch gleichzeitig den Druckantrieb
jeweils zur Kurveninnenseite hin bewegt. Zusätzlich zum Querruder gibt es hier also eine Kopfsteuerung und eine
Schubvektorsteuerung am Rumpfende. Beim Bau habe ich hier erstmals spannungsfreie geschwungene Carbonteile hergestellt,
indem ich epoxydharzgetränkte Rovings in einen Silikonspritschlauch eingezogen habe. Diese gefüllten Schläuche wurden
dann über Schablonen gezogen und härteten so aus. Der so entstandene Rahmen wurde dann mit Depron beplankt.
Der Flügelrahmen ist ähnlich entstanden. Hier habe ich Carbonschläuche über die Silikonschläuche gezogen und auf
einer Helling ausgehärtet. Die Flügelrippen sind aus Balsa. Der Antrieb besteht aus einem CDR- Umbau und einer
selbstgemachten CFK- Klappluftschraube. Meine Variante90 habe ich nicht selbst gebaut. Auf der Rückfahrt von
unserem Sommerurlaub 2005 in Kärnten haben wir noch Station bei Dieter gemacht und er hat mich mit einer fertigen
Variante überrascht. Variante in dieser Version hat 90 Zentimeter Spannweite und fliegt einfach nur gut. Das
Abfluggewicht beträgt in meinem Falle mit 2-zelligem 360er Lipo 136 Gramm. Trotz des geringen Gewichtes ist
Variante ein recht dynamisches Modell. Ein Bauplan der 50 Zentimeter- Version kann hier herunter geladen werden.
Hier nun exklusiv der Plan für eine Variante mit 75 Zentimeter
Spannweite, die komplett aus einer einzigen Platte Depron mit 6mm Stärke gebaut werden kann. Der kleine Horten-Nurflügel
fliegt klasse. Der Aufbau ist als erstes Selbstbauobjekt eher nicht geeignet. Wer aber schon etwas Erfahrung im Bau von
Modellen nach Plan gesammelt hat, wird problemlos klarkommen. Viel Spaß! :-) Mobil-Air ist ein Entwurf von Gerard Jumelin, inspiriert
von der Arbeit des Künstlers Alexander Calder
und der breiten Öffentlichkeit erstmals auf der Inter-Ex 2007 vorgestellt.Meine X-twin Version habe ich nicht selbst
gebaut, sindern auf der Inter-Ex von Gerard als Geschenk bekommen. Danke, Gerard :-) Im Spätsommer 2005 konnte man in diversen Internetforen Berichte
über einen kleinen Spielzeugflieger namens X-Twin der chinesischen Firma Silverlit lesen.
Gemeinsam war all diesen Berichten, daß das Dingelchen mit seinen gerade einmal 18 Gramm
Gewicht und der Steuerung lediglich über zwei an den Flügeln angebrachte Motoren erstaunlich
gut fliege. Ich widerstand einige Wochen. Dann hieß es, Woolworth hätte die Fliegerchen für
20 Euro vorübergehend im Sortiment. Als ich am nächsten Tag zufällig :-) bei Woolworth war, mußte natürlich eines
mit. Der erste Eindruck des Doppeldeckers war gut. Für 20 Euro erhält man das Flugzeug, den
Sender, der gleichzeitig auch als Ladegerät fungiert und eine Anleitung. Der Flieger ist aus
nahezu unzerstörbarem EPP gefertigt, leider aber auch abgrundtief hässlich. Egal; schnell
6 AA- Batterien in den Sender geklippst und auf die Wiese vorm Haus. Minuten später war ich
völlig angefixt und meine Söhne wollten "unbedingt!"
auch so einen kleinen Flieger. Letztendlich habe ich dann irgendwann im Herbst eine Sammelbestellung
gemacht, weil alle Kinder der Gegend einen wollten. Der Flieger verfügt bei rund 35 cm Spannweite
über einen Antrieb aus zwei 6-Millimeter Pagermotoren. Diese haben einen Widerstand von ca. 5,3 Ohm
und drehen die kleinen Luftschrauben (eine links-/eine rechtslaufend) an einer 160mAH- Lipozelle
bei Vollgas mit ca. 16.000 Umdrehungen/Minute. Steigen und Sinken kann über 8 Gasstufen einigermassen
proportional geregelt werden, der Kurvenflug wird über unterschiedliche Drehzahlen der beiden
Motoren gesteuert. Die Kurvenfunktion ist nicht proportional, hier gibt es nur "Alles oder Nichts".
Jedenfalls, solange man den Sender nicht modifiziert. Es gibt inzwischen eine Unzahl an Sendermodifikationen
mit sehr unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Einige einfachere Umbauten habe ich nachvollzogen und kann ich
empfehlen. Wer zu den einfacheren Modifikationen etwas lesen möchte, dem sei Rudis Seite empfohlen:
X-Twin Eagle-Wing.
Wer an komplexeren Umbauten inklusive Programmierarbeiten interessiert ist, dem seien die Arbeiten
von Bernhard Konze empfohlen:
X-Twin Der Mauersegler war meine erste X-Twin Modifikation und ist bis zum heutigen
Tage auch mein bevorzugter X-Twin- Abkömmling. Die Inspiration hierzu kam, wie unschwer zu erraten,
vom Martinet des Teams JMP. Während Team JMP fünf Schichten 6mm-Depron verwendet, habe ich auf eine Schicht
verzichtet und verwende nur vier Schichten. Im Flug sieht man nicht, daß das Oberteil des Körpers etwas
flach ausgefallen ist. Generell handelt es sich um einen Horten- Nurflügel, auf vertikale Steuer- oder
Stabilisierungsflächen kann man bei dieser Auslegung verzichten. Die Original- Martinets wiegen um die 30 Gramm,
mein Mauersegler mit X-Twin Komponenten wiegt lediglich 19,75 Gramm, was ihm zu einem ruhigen langsamen Flug verhilft.
Dadurch lässt er sich gut in Hallen fliegen. Nach vielen Flugstunden waren nun neue Motoren fällig.
Ich habe die Originalmotoren durch zwei Pagermotoren mit lediglich 3,3 Ohm Anschlußwiderstand
ersetzt. Diese Motoren sind wesentlich heißer; ich bin gespannt, wie sich der Mauersegler damit fliegen
lässt; insbesondere in kleineren Hallen dürfte das spannend werden.
Nach dem Mauersegler kam dann gleich ein kleiner Horten- Nurflügel dran. Aus nur einer
einzigen 6mm-Depronplatte geschnitten und geschliffen, war er mit 15 Gramm bei 48 Zentimeter Spannweite sehr leicht.
Die nötige hortentypische Verwindung habe ich mittels Heißluftfön und vorsichtigem Biegen erstellt. Hier kamen von
Anfang an zwei 3,3 Ohm Pagermotoren zum Einsatz. Das Ding war damit sauschnell. Leider zeigte sich dann ein Problem,
das ich nicht lösen konnte. Bis zur ersten Kurve war immer alles OK, es gab aber keine Möglichkeit, aus der Kurve wieder
auszuleiten. Die Rückstellkraft der differenziellen Steuerung war hier zu gering. Eventuell war auch das Flugtempo zu hoch.
Alles natürlich relativ gesehen, wir sind ja hier in der Slowflyerabteilung. Fazit: War nix, verschrottet!
Nachdem ich mit dem Horten- Nurflügel das eine Ende des Machbaren ausgelotet hatte, verfiel ich
ins andere Extrem. X-lite war als Reminiszenz an die ursprünglichen gummiotorgetriebenen Langzeitflieger gedacht. Er
wog bei 110 Zentimetern Spannweite und einer tragenden Flügelfläche von 15 dm2 nur 28 Gramm. X-lite ist mit seiner Flächenbelastung
von 1,85 Gramm/dm2 relativ gesehen das "leichteste" Modell, das ich je baute. Die Flugleistungen waren, hmmm, "anderst" wie
alles was ich bisher geflogen bin. Trotz des absolut betrachtet hohen Gewichtes von 28 Gramm stieg X-lite schon bei der
geringsten Gasstufe deutlich. Wenn man nur Motoren zum Lenken hat, ist das ein Problem, denn Sinken ist dann nur mit
komplett ausgeschalteten Motoren möglich. Dann kann man aber wieder nicht lenken.... Die Fluggeschwindigkeit lag hier
bei geringem Fußgängertempo. Leider war X-lite kaum steuerbar. Der Kurvendurchmesser betrug runde 25 Meter.
Eine Reihe von Veränderungen am Modell konnte daran leider nichts ändern. Fazit: Mit dem Horten-Nurflügel und X-lite
waren die Grenzen des Machbaren abgesteckt und bereits überschritten. Ich konnte mich Vernünftigerem zuwenden.
Dieses Modell geht zurück auf eine Veröffentlichung von
Gordon Johnson. Gordon hat Versuche mit dem
Bedrucken dünner Papiere in gewöhnlichen Tintenstrahldruckern unternommen. Diese Designs werden dann mittels Sprühkleber
auf Depron aufgeklebt. Somit lassen sich schöne Modellchen recht einfach herstellen. Nachteilig ist das etwas höhere Gewicht
dieser Form des Designs, Microbombshell wiegt 29,60 Gramm bei 53 Zentimeter Spannweite. Das Besondere an diesem Modell ist der
abnehmbare Flügel. Dazu habe ich in die Motorzuleitungen kleine Stecker-/Stiftleisten eingebaut, die einerseits die elektrische
Verbindung zu den Motoren herstellen, andererseits aber auch den Flügel halten. Dies wird noch durch einen kleinen Haltemagneten
unterstützt. Funktioniert einwandfrei, wie dieses Video beweist: Dieser kleine Nurflügel ist eine einfach zu bauende X-Twin- Modifikation. Der Zagiähnliche
Nurflügel basiert auf einer Idee von Torsten Hill. Einige Abmessungen habe ich ein wenig verändert, bis ich mit
dem Flugverhalten zufrieden war. Viel gibt es zu diesem Modell nicht zu sagen. Gute Wendigkeit, schneller Aufbau
und eine gewisse Anziehungskraft auf Zuschauer sind die Merkmale dieses 44 Zentimeter spannenden und 17 bis 18 Gramm
schweren Modells. X-Wing fliegt einfach schön und problemlos. Und hier nun ein Beispiel, was aus einem solch einfachen Flieger werden kann, wenn ein Könner am Werk
ist. Lutz Näkel sah meine X-Wings auf einer Indoorveranstaltung im März 2006 in Lampertheim. Ich habe ihm den Sender
in die Hand gedrückt und er flog eine Zeitlang den rot-schwarzen X-Wing parallel mit meinem
Sohn Frieder, der den blau-schwarzen flog. Scheinbar haben die Flugeigenschaften Lutz gefallen.
Lutz hat das Modell optisch weiterentwickelt. Orientiert hat er sich dabei an dem Film "Skycaptain
and the world of tomorrow". Entstanden ist eine echte Schönheit mit einem Abfluggewicht von 20,5 Gramm
und bodenstartfähig von einem kleinen Startwägelchen. Fazit: Ultracool! Und hier nun noch ein weiteres Beispiel, was ein Künstler wie Lutz aus einem
X-twin machen kann. Diese Horten fliegt dank einer kleinen aerodynamischen Trickserei. Lutz hat
kleine transparente Flächen an der Flügelunterseite angebracht. Echte Kunst mit einem Abfluggewicht
von 20 Gramm. Ein kleiner Falke mit 55 Zentimeter Spannweite und 22,45 Gramm Gewicht.
Das Wassertropfendesign ist denkbar einfach entstanden. Einfach Wassertropfen auf das Depron aufbringen und mit
der Spraydose drübersprühen. Im vorliegenden Beispiel habe ich erst dünn grau und dann nochmals dünn schwarz
aufgesprüht. Beim Trocknen bleibt das Tropfendesign erhalten. X-Falke besteht aus 3mm Depron, nur das Schnabelunterteil
ist aus 5mm EPP. Nachdem ich den X- Falken im Internet veröffentlicht hatte, meldete sich Scott Neeman bei mir und
stellte mir einen von ihm nach meiner rauhen Skizze erstellten Plan und eine bunte Druckvorlage zur Verfügung.
Danke, Scott!
Mein Freund Dieter Gerblinger überquert am 16.06.2006 mit X-Falke in einem mutigen Selbstversuch die
Isar und steigt vor dem wunderbaren Panorama des Karwendel in ungeahnte Höhen auf. Ich hätte nicht gedacht, dass die
Steuerung eine solche Reichweite hat. Dieses Modell habe ich gebaut, weil mich interessiert hat, ob sich auch so ein Hydro mit der X-twin
Steuerungseinheit fliegen lässt. Es geht einwandfrei, allerdings ist das Flugtempo etwas höher und die Trimmung etwas
diffiziler einzustellen, was sich schnell in unterschiedlichen Kuvenradien rechts/links ausdrückt.
Fliegen auf dem eigenen Grundstück ist aber immer drin. Das Abfluggewicht beträgt 16,5 Gramm. Mitte 2004 ergab sich die Gelegenheit, für einen sehr günstigen Preis
einen JMP- Empfänger von JMP-Solutions
samt zweier Falcon Servos von Falcon Models, UK
zu erwerben. Somit verfügte ich über hochqualitative Komponenten, die standesgemäß unterzubringen waren.
Entstanden sind dann C-28 und C-30. das C steht dabei für den fast ausschließlich verwendeten Werkstoff
Carbon und die Zahlen für die letztendlichen Abfluggewichte. C-28 hat als Besonderheit einen Rumpf aus
einem selbstgefertigten 2mm- Kohlestab, der spannungsfrei allen Kurven der Kontur folgt. Einen solchen Stab
kann man fertigen, indem man einige mit Harz getränkte Rovings in einen Silikonspritschlauch einzieht und
diesen dann in/ um eine Schablone legt. C-30 ging zu meinem Freund Dieter, der seinen C-30 ebenfalls mit JMP-
Empfänger fliegt, aber statt Servos Magnetaktuatoren verwendet. Beide Modelle haben einen auf dem kleinen Mabuchi M20
basierenden Antrieb mit Getriebeuntersetzung. Als Akku ist je ein Kokam 145 mAH Lipo an Bord. C-28 fliegt mit
einem selbstgemachten Carbonpropeller, der von einer Günther 5x3 abgeformt wurde. C-30 hat einen kleinen
GWS- Propeller.
Von Graupner gibt es ein kleines Elektrofreiflugmodell namens Micro-Taxi für rund 15 Euro.Ich habe den
Flieger auf RC umgestrickt. Dazu war es notwendig, den ursprünglich eingebauten Motor, den Batteriekasten und die enthaltene
NIMH Zelle auszubauen. Der verbleibende Rest erwies sich immer noch als sehr schwer. Ich habe daher kurzerhand mit einem
Schleifkörper massiv im Rumpf herum-"gedremelt", bis das Gewicht in erträgliche Regionen kam. Als Antrieb dient eine Pagermotorcombo
von Didel mit 7mm Durchmesser an einem
7:1 Getriebe 7R7, ebenfalls von Didel. Nach einigen Versuchen erwies sich eine GWS 4x4 Zoll- Luftschraube in Verbindung mit
einer 145 mAH Kokam Lipo-Zelle als geeignet für das 30,05 Gramm schwere Modell. Der Empfänger ist ein französischer JMP
und die Servos sind wieder die bewährten Falcon-Servos. Das Modell ist recht wendig und das Flugbild wirkt ziemlich erwachsen,
bezogen auf das doch recht kleine Modell. Als das Modell fertig zum Erstflug war, legte ich geschickterweise einen heißen
Lötkolben in der Nähe des Flügels ab. Der schmolz in den nächsten Minuten leise vor sich hin, so daß ich aus 3mm Depron einen
neuen bauen mußte. Die Spannweite beträgt jetzt 46 cm. Bei dieser Gelegenheit habe ich dem Flügel auch etwas mehr Tiefe spendiert.
Der Bump ist im Herbst 2006 entstanden, um dem nur 5,4 Gramm schweren Juwel
(siehe E-Motorenseite unter Mikromotoren) endlich eine Heimat zu bieten. Der Bump ist ein sehr bewährtes und variables Konzept. Ich habe
einfach einen zweiten Flügel hinzugefügt und den Bump als Doppeldecker gebaut. Der Erstflug war extrem einfach, es stimmte alles sofort.
2 Zacken nach oben getrimmt, perfekt. Das Juwel treibt an einer 300-mAH Lipozelle eine GWS 3020- Luftschraube an. Bei einem Abfluggewicht
von 35,35 Gramm reichen 20-30 Prozent am Gasknüppel für stationären Flug. Bei Vollgas gehts senkrecht. Das Ganze ist auch noch
fast vollkommen lautlos, nur ein leises Sirren ist zu hören. Im Inneren des Bump werkelt ein YGE4BL Brushlessregler von Heino Jung
zusammen mit einem Falcon Breezeblock. Bump ist ein Entwurf des Dänen Michael Henriksen. Der Name Bump steht ursprünglich für
"Butt-ugly-plane", was am besten mit "Arsch hässlicher Flieger" zu übersetzen ist. Ich finde aber,daß das garnicht stimmt. :-)
Die Pläne für Bump kann man bei rcgroups runterladen. Der PalmZ ist ein kleiner Wohnzimmerflieger mit nur 6 Gramm Gewicht. Der kleine Flieger wird von der Firma
Silverlit hergestellt und geht für kleines Geld über die Ladentheke. Den preiswertesten PalmZ habe ich bisher bei Amazon vor Weihnachten
2007 für EUR 9,90 gekauft. Unfassbar, was es heute für so wenig Geld gibt. Das Modell ist aus EPP gefertigt und dadurch sehr flexibel
und langlebig. Was sich biegt, bricht nicht. Die Steuerung ist Infrarotbasiert wie eine Fernbedienung vom Fernseher und hat eine
Reichweite von circa 10 Metern. Mit ein wenig Übung sind längere Flüge in Wohnzimmern möglich. Die Minimalabmessung würde ich bei
3 x 3 Metern sehen. Auf Veranstaltungen habe ich immer einen PalmZ dabei, oft ergibt sich am Abend an der Bar noch ein kleines
Indoor-event wie hier auf der Inter-Ex 2007.
Das eingebettete Youtube-Video ist im Februar 2008 im Wohnzimmer entstanden.
Vor einigen Jahren habe ich aus einem Bausatz von Jiri Kalina einen kleinen Flieger der Mini-Stick
Klasse gebaut. Der Baukasten aus der Fertigung des ehemaligen weltmeisters ist nur mit dem Begriff Kunst gerecht zu
beschreiben. Ich habe zum Aufbau des Modells rund 25 Stunden gebraucht und meines wiegt nach einigen Reparaturen heute
1,10 Gramm. Auf der Schachtel steht: Ab 0,48 Gramm! Soviel dazu :-). Leider ist der Bausatz jetzt im Jahr 2006 in Deutschland
nicht mehr erhältlich, allerdings kann man ihn noch aus dem Ausland importieren. Mein Ministick flog unmittelbar nach
dem Bau bis zu drei Minuten in meinem Wohnzimmer, heute immer noch gute zwei Minuten dreißig. Zum leichteren Aufziehen
des Gummis habe ich mir aus einem alten Mabuchi und vier AA- Akkus eine kleine Konstruktion gebaut. Eingebaut in einer
leeren Gaskartusche, wie sie zum Nachfüllen von Feuerzeugen verwendet wird und mit einem Drucktaster versehen, kann ich
den Gummi einfachst aufziehen. Faulheit macht erfinderisch :-)
2005 präsentierte Roland Oehmann, einer der Pioniere der deutschen Slowfly-Szene, auf dem jährlichen
Saalflugtag des BPMV Mannheim erstmals seine Indoorsegler. Diese kleinen Segler fliegen im Auftrieb einer Platte, die der Pilot vor
sich herschiebt. Der nach oben abgelenkte Luftstrahl trägt den Segler. 2006 zeigte er, daß echte Könner keine Platte brauchen.
Ihm reicht inzwischen der über den Körper fliessende Luftstrom. Das kriegen aber wirklich nur geübte Könner hin. In Amerika
gibt es eine kleine Szene Gleichgesinnter. Mehr Informationen im Internet findet ihr unter den Suchbegriffen walkalong, z-surfer,
x-surfer, airsurfer oder windrider. Roland Oehmann hat einen Bauplan, eine Bauanleitung und eine Fluganleitung erstellt, die ihr
hier herunterladen könnt.
Zum Hallenflugtag 2007 in Mannheim habe ich eine kleine Schwalbe als Micro-Soarer mitgebracht.
Roland Oehmann half mir beim Einstellen und hat dann auch einige Flüge damit gemacht. Die Schwalbe besteht aus 1mm Styrodur
aus dem Architektenbedarf und die Umrisse stammen von Gerard Jumelins Martinet, Link zum Plan siehe weiter oben auf dieser Seite
unter x-twin Mauersegler.
Hubschrauber zu steuern ist eine schwierige Kunst. Dies gilt nicht in gleichem Maße für die Gruppe der
Koaxial-Helikopter und noch weniger für den Blade- Runner. Koaxialhubschrauber haben zwei gegenläufige Rotoren, was den
Heckrotor und seine Kontrolle überflüssig macht. Man dreht den Heli stattdessen per unterschiedlicher Drehzahl der beiden
Rotoren um die Hochachse. Der Bladerunner verfügt darüber hinaus um eine weitere stabilisierende Technik im Rotorkopf, die
einerseits extrem stabilisiert, andererseits aber auch schnellerem Vorankommen im Wege steht. Ausgeknobelt hat das Ganze
der Norweger Petter Murren. Der Bladerunner ist ein in China nach
Petters Patent gefertigter kleiner Zimmerhubi. Leider bringt er aus der Schachtel heraus deutlich Übergewicht mit. Ist dieses
erst einmal beseitigt, fliegt der kleine Heli recht gut in der Wohnstube herum. Starten auf dem Eßtisch und ein kurzer Hop
rüber zum Wohnzimmertisch sind kein Problem. Ich habe einige Experimente mit dem Blade- Runner angestellt. In der jetzigen Version
hat er bessere Bürstenmotoren und Rotoren einer China-Kopie. Die ursprüngliche Kabine wich einer deutlich leichteren Konstruktion.
Zwischenzeitlich bin ich auch mit einem kleinen Schaumstoffpiloten oder einer Papierkarosserie geflogen. Der PiccoZ ist ein nur 9,8 Gramm leichter Mikroheli, der über lediglich zwei Achsen gesteuert bis zu
8 Minuten umherfliegt. Die Stabilisierung des kleinen Helis erfolgt hier nicht über gegenläufige Rotoren, sondern über ein
ausgeklügeltes System zweier Rotoren, die über winzige Gestänge verbunden sind. Ein Rotorpaar schwenkt dabei horizontal, das
zweite Rotorpaar um die Blattlängsachse. Das Ganze stabilisiert hervorragend, ist jedoch drehzahlabgängig. Insgesamt ist der
PiccoZ nicht ganz so leicht zu steuern wie der Blade-Runner, dafür hat er aber deutliche Vorteile in Punkto Vorwärtsfahrt.
PiccoZ kann durch Verwinden der Heckrotorachse nach rechts in Grenzen schnell gemacht werden. Auch hinter PiccoZ steckt kein
Unbekannter. Entwickelt wurde dieser Heli von dem Belgier Alexander
van Rostyne, der ebenso wie Petter Murren über viele Jahre hinweg seine "Pixelito" - Mikrohelis weiterentwickelt hat. Die technische Entwicklung geht mit Riesenschritten weiter. 2008 brachte die Firma E-Flite
mit dem Blade-MCX einen kleinen Koaxialheli mit ganz hervorragenden Flugeigenschaften auf den Markt. Der kleine gelbe
Heli bereitet mir viel Freude. Allerdings wurde er dann auch recht bald langweilig. Koaxialtypisch geht er nicht so recht
voran. Das Upgrade dazu lautet dann Blade-MSR. Dieser kleine Heli ist kein Koaxialheli mehr, steht aber trotzdem wie
ein Luftnagel ruhig in der Luft und kann von jedem geübten Flächenflieger geflogen werden. Allerdings kann dieser Heli
auch richtig schnell geflogen werden. Bei großen Ausschlägen flitzt er los und ist dann fürs Wohnzimmer definitiv zu
schnell.
Sehr praktisch ist, daß beide Modelle mit Spektrum DSM2 2,4 GHZ Technik ausgestattet sind. Somit kann man mit einem Sender
beide Modelle fliegen. Der Binde-Prozess funktioniert auf Anhieb. Echtes Plug and Fly. Beim Saalflugtag in Mannheim 2012 hatte mein Freund Jürgen Bestenlehner zwei hübsche
Scale-Helis dabei. Besonders angetan hat es mir der Sikorsky-H34 SAR-Hubschrauber. Also schnell die Depron-Halbschalen
bei ebay besorgt und den Blade-MSR hineingebaut. Eine ziemliche Fummelei, aber das Flugbild entschädigt dafür. Ich
konnte vom ursprünglichen Blade-MSR Teile im Gesamtgewicht von 3,5 Gramm abbauen. Die neue Hülle wiegt 7 Gramm. Die resultierenden 3,5 Gramm
Mehrgewicht sind spürbar, aber es ist fliegerisch noch ok.
Die Technik entwickelte sich weiter und das Thema wurde Mitte der 90iger neu entdeckt. In jener frühen Phase trieben Leute wie
Rainer Mugrauer, Stephan Dolch und viele Andere die Idee voran. Auf Messen konnte man die leichtgewichtigen Kreationen fliegen
sehen und die Technik war für ein breites Publikum verfügbar. Dies war auch die Zeit, in der ich mit einer Wespe von WES- Technik
und einer Stubenfliege von Stephan Dolch in die Slow-fliegerei einstieg.
In den 10 Jahren, die seitdem vergangen sind, hat sich das langsame Fliegen in Hallen wohl von allen Segmenten des Modellflugs am
rasantesten entwickelt. Parallel zur sich konstant weiterentwickelnden Miniaturisierung der elektronischen Komponenten gab es
zwei rasante Entwicklungsschübe. Der erste wurde von den Herren Lukas, Retzbach und Kühfuss durch die Veröffentlichung einer Idee
zum Selbstbau bürstenloser Elektromotoren ausgelöst. Die Szene nahm dieses Thema mit Begeisterung auf. Die Leistungen explodierten.
Der zweite Entwicklungsschub trat ein, als die sehr leichten Lithium-Polymer-Akkus auf der Szene erschienen. Auf einmal sanken die
Flächenbelastungen der Indoormodelle drastisch. Neue Möglichkeiten taten sich auf. Kurz darauf brach die bis heute grassierende
Shockflyer- Manie aus. Mit ihr entstand auch ein neuer Typus Pilot. Bar jeder Ahnung bezüglich Grundlagen des Fliegens, aber erfolgreich
am Knüppel. Mein Ding ist dies nicht, wer bis hier gelesen hat, hat das wohl schon gemerkt. Insofern sind diese Schock-Knuffel
-wasweißich-Flieger auch hier im weiteren nicht vertreten :-).
Slowflyer der ersten Stunde, Bild FMT 6/95
Video, aufgenommen von Ronald Fischer-Jene beim Hallenflugtag in Wehrheim 2013.
Video: Martinet/ Inter-Ex 2004, Ostrach, 4MB
Video: Flower/ Inter-Ex 2005, Boissy, 8MB
Video: Mobil'Air/ Inter-Ex 2007, Ostrach, 16MB
Plan Martinet,(unter "plans" vom 21.01.2007)Mauersegler
als Variante der "Variante50", siehe auch unter x-twins
Plan Martinet,(unter "plans" vom 21.01.2007)
Skizze: X-Falke zum selberbauen-Zeichnung Scott Neeman/ Acrobat reader benötigt
Druckvorlage: Scott Neemans bunter X-Falke/ Acrobat reader benötigt
Druckvorlage: Ryan Mondays realistischer X-Falke/ Acrobat reader benötigt
Mikroflugzeuge
Der Stick
Slowfly als Sport
Der Blade-Runner-(Umbau)
Der PiccoZ
Blade-MCX und Blade-MSR
Umbau des Blade-MSR zum Sikorsky H34